Leipzig, den 4. November 2002 Planungsforum Altlindenau Liebe Mitdenkerinnen und Mitdenker in und für Lindenau, immer wieder wurde während der letzten Veranstaltungen deutlich, dass städtebauliche Anforderungen an den öffentlichen Raum in Lindenau vor allem in den Bereichen der Verkehrsabwicklung überdacht und neu bewertet werden müssen. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, mit uns in bewährter Weise das Nebenstraßennetz zwischen Cranach-/Friesen-/Erich-Köhn- und Angerstraße zu diskutieren. Als Diskussionsgrundlage wird u.a. Professor Ronald Scherzer-Heidenberger von der HTWK die Ergebnisse einiger städtebaulicher Studienarbeiten hierzu vorstellen. Wir treffen uns ausnahmsweise nicht wie zur gewohnten Zeit, trotzdem aber donnerstags, und zwar am Donnerstag, 28. November 13.00 bis 15.00 Uhr URBAN-Büro Rietschelstraße 2 Die Moderation der Veranstaltung übernimmt wie immer Fritjof Mothes vom Büro StadtLabor. Für Rückfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ideen. Ein herzlicher Gruß aus dem schönen Lindenau Leipzig, den 8. Dezember 2002 Protokoll Planungsforum Altlindenau Liebe Mitdenkerinnen und Mitdenker in und für Lindenau, anbei finden Sie das Protokoll unserer sehr produktiven Diskussion vom Donnerstag letzter Woche. Diesmal hatten wir ja keine speziellen Arbeitsaufträge, sondern vielmehr gleiche „Hausaufgaben“ für alle formuliert, zu denen Sie im Anhang die notwendigen Materialien finden. Über rege Gespräche in gewohnt gepflegter Diskussionskultur freuen wir uns sehr und sind wie immer gespannt auf Ihre Ideen! Unser nächstes Treffen, an dem dann mit Ihren Vorarbeiten weiterdiskutiert werden soll, ist vereinbarungsgemäß der Donnerstag, 6. März 14.30 bis 16.30 Uhr im URBAN-Büro Bitte merken Sie diesen Termin in Ihren Kalendern unbedingt vor, eine gesonderte Einladung mit Tagesordnung wir Ihnen im Vorfeld zugehen. Im Nachgang werden Sie darüber hinaus etwaige Unterlagen des ASW zur Verkehrssituation in den Sanierungsgebieten erhalten, wenn diese nicht bereits in den STEP eingeflossen sein sollten. Ein herzlicher Gruß aus dem schönen Lindenau Unsere CD „In Lindenau, da ist der Himmel blau ...“ mit Geschichten, Liedern und Gedichten aus dem Leipziger Westen ist ab 11. Dezember für 8 Euro u.a. im URBAN-Büro erhältlich - ein ideales Weihnachtsgeschenk für Groß und Klein. I. Begrüßung und Ergebnisse vorangegangener Foren Zahlreiche Einzelfragen des Planungsforums zum Lindenauer Markt sind geklärt, eine Abpollerung für den Malermeister Bürger/Lindenauer Markt 16 ist erfolgt. Für Januar 2003 plant die IG der Händler, die übernommenen Aufgaben in einem Treffen abzuarbeiten. II. Einführungsreferat Prof. R. Scherzer-Heidenberger/HTWK - Definition „Öffentlicher Raum“: jeglicher Raum, der nicht privat ist - hohe Qualität von wohnortnahen Begegnungsflächen erforderlich - Rückschlüsse auf Verkehr erst nach Standortanalyse möglich: * Entlastung von Bereichen mit hohen Wertigkeiten * Nebenstraßen als öffentlichen Raum erlebbar machen * Qualitäten im Innenbereich der Kerngebiete schaffen Als Konsequenz heißt dies * Verkehrsbündelung auf Hauptstraßen zwingend notwendig * Öffnen der Bebauungsränder * Aufwertung der Hauptstraßen zu Gunsten von Fußgängern III. Diskussion des Referats Alle Anwesenden hatten andere Ergebnisse erwartet, nehmen die Ideen aber sehr erfreut als Anlass zur kontroversen Diskussion. Einigkeit herrscht darin, dass einem Abriss grundsätzlich eine Nachgestaltung folgen muss. Ebenso müssen Bereiche im öffentlichen Raum klar definiert und entsprechend ausgestaltet werden. Dafür ist eine Konzentration der einzelnen Funktionen notwendig, um Eindeutigkeit zu schaffen. IV. Konkrete Diskussionpunkte In der Kürze der Zeit können keine konkreten Bereiche benannt werden, die zum Erhalt bzw. zum Abriss bestimmt sein werden. Hier ergeht an alle die Hausaufgabe, sich detaillierte Gedanken über die Funktionszuweisungen an einzelne Bereiche zu machen. V. Verortung Verkehr Nebenstraßennetz Stephan Besier stellt eine Vorarbeit zum Nebenstraßennetz vor. Diese ist Grundlage der „Hausaufgabe“ für alle zur nächsten Sitzung. VI. Aktuelles Anragen zum Ausbau Rückmarsdorfer Straße sowie zur Zufahrtsregelung zum Lindenauer Markt über die Kuhturmstraße werden besprochen. Bis auf die Gewerbetreibenden sind alle Anwesenden für ewine Beibehaltung der derzeitigen Regelung, die ehemals als Konsens mit allen ausgearbeitet worden war. VII. Hausaufgaben Bis zum nächsten Forum am 6. März werden sich alle vertieft Gedanken über das Nebenstraßennetz in Altlindenau machen. Dazu bitte Notizen zu den abschnittsweisen „Überschriften“, also zu eine Funktionszuweisung, für den öffentlichen Raum festhalten. Zu berücksichtigen sind dabei besonders - Bevölkerungsentwicklung Leipzig 2030 - der städtebauliche Identifikationswert von Bausubstanz - Gewerbestandorte und deren Erreichbarkeit zu Fuß, per ÖPNV und Auto - fußläufige Verbindungen zwischen den Funktionen Wohnen, Einkaufen und Erholung „Ich wünsche mir kontinuierlich nutzbare Räume, in denen Verkehr kein feindliches Element, sondern vielmehr eine Verbindung bildet.“ (Dr. Frank Dietze) Protokoll Planungsforum Altlindenau Donnerstag, 28. November 2002 im URBAN-Büro TN-Liste im Anhang Moderation: Fritjof Mothes, Büro Stadtlabor Planung: Stephan Besier, Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein e.V. Protokoll: Christina Weiß, Lindenauer Stadtteilverein e.V. I. Begrüßung und Ergebnisse vorangegangener Foren Nach einer Begrüßung durch Christina Weiß, Vorsitzende des einladenden Lindenauer Stadtteilvereins, führt Moderator Fritjof Mothes in die Diskussion ein: Ziel sei es, neue Impulse und Sichtweisen aus einem Einführungsreferat zu gewinnen und anschließend gemeinsam Ansprüche an den öffentlichen Raum zu definieren. Besonderes Gewicht solle dabei auch auf die Rückwirkung auf eine entsprechende Ausgestaltung gelegt und erste konkrete Maßnahmen benannt werden. Auf Nachfrage berichtet Christina Weiß von den umgesetzten Ergebnissen des letzten Treffens. Hier sei noch vieles im Fluss, einige konkrete Fragen und die Abpollerung für den Malermeister Bürger wären inzwischen geklärt und umgesetzt. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt kündigt für Januar ein Arbeitstreffen der Händler an, bei dem die übernommene Aufgabe zur Gestaltung des Marktes erledigt werden soll. II. Einführungsreferat Prof. R. Scherzer-Heidenberger/HTWK Zur Einführung referiert Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger/HTWK einige Überlegungen zum Thema „öffentlicher Raum“. Er wolle keinen Vortrag halten, vielmehr den Augenmerk auf bestimmte Probleme lenken und diese aus stadtplanerischer Sicht beleuchten. Definition Öffentlicher Raum Der „öffentliche Raum“ sei ein Oberbegriff und definiere keineswegs nur Straßen. Vielmehr sei aller Raum in der Stadt gemeint, der sich nicht als privates Eigentum abgrenzen lasse und wo ein Austausch der Stadtbevölkerung stattfinde. Eine Diskussion dürfe aus diesem Grunde nicht nur mit planerischer Sicht geführt werden. Vielmehr solle der sehr bildhafte Disput aus den Anfängen der Verkehrsforen fortgeführt werden, denn die erste zu beantwortende Frage sei die nach der Identität des Ortes („Wo bin ich hier eigentlich?“) und nicht die nach unterschiedlich belasteten Verkehswegen. Außenräume und Innenbereiche Leben am Ort selbst müsse über eine bestimmte Qualität verfügen, die nicht nur im privaten Wohnbereich liege. Hierzu seien Begegnungsflächen jeglicher Art zu zählen. Das Ziel etwa des Konzeptionellen Stadtteilplans (KSP) sei es, das Angebot an solchen öffenlichen Flächen zu erweitern und aufzuwerten - und zwar in Stadtteilen, die auf der Kippe stünden, Räume wie Parks erreichbar zu machen oder deren Qualität aufzuwerten. Daneben existiere selbstverständlich ein Innenbereich, das private Umfeld eines Hauses etwa, der ebenso bedeutend für die Aufenthaltsqualität sei. Auch hier würden in gefährdeten Gebieten Beratungsangebote der Stadtverwaltung greifen. Ergebnisse der Arbeitsgruppen/HTWK Die studentischen Arbeitsgruppen hätten keine kleinräumigen Ergebnisse für dasWaldstraßenviertel und Altlindenau geliefert. Vielmehr stand hier die bereits erwähnteFrage „Wo sind wir hier eigentlich?“ an erster Stelle. Augenfällig sei dann zunächst die Bebauungsdichte so wie an der Lützner Straße der enorme Häuserleerstand gewesen. Diese schwierigen Gebiete würden in ihrer Überbauung vielleicht langfristig nicht mehr benötigt und böten so möglicherweise ein enormes Freiflächenpotential als begrünte Blöcke nach dem Abriss. Bauschutt könnte für eine topographische Modellierung, auch als Lärmschutz, verwendet werden. So könne durch Öffnung der Blockränder auf (eigentlich) Innenflächen ein qualitätvoller öffentlicher Raum geschaffen werden. Nur Standorte, die eine ausgewogene Qualität für Freiflächen und Wohnen bieten würden, seien langfristig zu erhalten. Rückschlüsse auf den Verkehrsraum Erst nach dieser Standortanalyse sei nun ein Rückschluss auf den Verkehr möglich: Dieser müsse unbedingt gebündelt und dürfe nicht mehr, wie derzeit, verteilt werden. Der Konflikt durch Belastung mit überörtlichem Verkehr würde immer bestehen. Lindenau als attraktiver Wohnstandort ließe sich aber nur langfristig erhalten, wenn eine radikale Konzentration auch kurzfristig zu Ungunsten der Hauptverkehrsstraßen umgesetzt werde. Bereiche mit hohen Wertigkeiten wie etwa die Erich-Köhn-Straße seien von überörtlichem Verkehr zu entlasten, wenn sie dauerhaft als Standort gehalten werden sollten. Nebenstraßen als öffentlicher Raum Nebenstraßen trügen als Bestandteil des öffentlichen Raums im Wohngebiet entscheidend zur Qualität des Viertels bei. Bestes Beispiel sei hier die William-Zipperer-Straße, die eigentlich Boulevard-Charakter haben könnte, also neben dem Verkehr auch eine Aufenthaltsqualität besitzten sollte. Derzeit überwiege der Verkehr derart, dass der Charakter eher einer Bundesstraße gleiche. Auch hier sei die Voraussetzung für eine Aufwertung des öffentlichen Raums eine Verkehrskonzentration auf einen bewußt dafür definierten Raum. Zusammenfassung Als Thesen sollten einer Diskussion zu Grunde liegen - ein Öffnen der Bebauungsränder - die zu schaffenden Qualitäten in den Innenbereichen - eine konsequente Verkehrsbündelung auf Hauptstraßen - Aufwertung der Hauptstraßen zu Gunsten von Fußgängern III. Diskussion des Referats Fritjof Mothes bittet die Anwesenden um Rückfragen und Anmerkungen zum Einführungsreferat. Walter Stein/AfV merkt an, dass sein Amt für Verkehrsplanung vom Stadtrat mit einer Überarbeitung der verkehrspolitischen Leitlinien beauftragt wurde und ein „Stadtentwicklungsplan Verkehr und öffentlicher Raum“ erarbeitet wurde. Dieser geht im Dezember in die Dienstberatung des OBM und stellt eine Analyse dar, die eine städtebauliche Bewertung vornimmt und Defizite aufzeigt. Allerdings seinen auch solche genauen Werke noch keine Abhilfe. Vielmehr würde eine „Abstimmung mit den Füßen“ stattfinden, weil die Menschen in Leipzig nach wie vor rege umzögen und Bereiche wie die Lützner Straße meiden würden. Man könne nun zwei Wege einschlagen: Weiterhin abwarten und auf Änderung hoffen oder bewusst planen und konsequent umsetzen. Nur so könne eine Straße auch ihre Qualität als Straße erlangen, der übrige Bereich müsse konsequent aufgewertet werden. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein merkt an, dass ein Denken in größeren Bklöcken wichtig sei. Es mache keinen Sinne, einzelne Häuser abzureißen, solche Baulücken würden als Lärmtor wirken. Es sei deshalb genau abzuwägen, wo Abriss tatsächlich eine Aufwertung bewirke und nicht nur das Lärm-Problem einen Block weiter nach hinten verlagere. Dr. Frank Dietze/SPA mahnt einen Kompromiss als Lösung an. Radikale Lösungen wären immer nur einseitig. Bei blockweisem Abriss würde ein identitätsloser Städtebau wie in Grünau die Folge sein und auch aus ökonomischer Sicht keine wirkliche Problemlösung darstellen. Verkehrlich sei ein „Verträglichmachen“ des Konflikts durch konsequente Konzentration zu lösen, gekoppelt mir einer bewussten Gesaltung der angrenzenden Gebiete. Zu nennen seien hier Leipzig übergreifend der Mittlerer Ring mit dem Tangentensystem. Wo „empfindliche Nutzungen“ vorherrschten, müsse der Verkehrsdruck genommen werden. Ein Beispiel sei hier die Friesenstraße. Diese könne geschlossen werden, wenn erst einmal die Rückmarsdorfer Straße ausgebaut sei. Ebenso müsse aus diesen überörtlichen Entlastungssystemen eine Absenkung des Verkehrs auf der Lützner und Merseburger Straße erreicht werden. Daneben aber müsse man sich vor allem zurückbesinnen auf Vorhandenes und ökonomische Werte neu einschätzen: Jedes Gebäude stelle einen solchen Wert dar, ebenso jeder Gewerbebetrieb. Eigentümer, Anlieger und Nutzer - private wie gewerbliche - müssten stärker einbezogen werden. Schließlich sei es unmöglich, dass die Stadt etwa die Pflege für riesige Abrissflächen entlangder Lützner Straße übernehme. In verkehrlich belasteten Bereichen könne verstärkt Gewerbe angesiedelt werden. In jedem Falle aber seien sei vor allem eine Bevorteilung des ÖPNV voranzutreiben und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Im übrigen sei etwa die Angerstraße auch keine bevorzugte Wohnlage, da der Straßenbahnhof Angerbrücke zu störend auf das Gebiet wirke. Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor fragt nach, ob die immer wieder zitierte Wohnfunktion Lindenau als reinen Wohnstandort festlege? Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger/HTWK erläutert, dass diese Polarisierung lediglich ein Schlaglicht zur Befruchtung der Diskussion sei.Ausserdem merkt er an, dass durchaus auch an eine Verlagerung der Funktionen gedacht werden müsse. Im Falle der Wurzner Straße erfolgt in Bereichen ein Totalabriss. Hier müsse auch die Nachgestaltung entsprechend ernst genommen und umgesetzt werden. Als Zwischenlösung wären möglicherweise auch Häuser als bloße Lärmschutzhülle denkbar. Auf lange Sicht wären diese Orte aber nicht zu halten. Ulf Stockklauser/Stiftung Meyer´sche Häuser betont, dass für eine Wohnqualität tatsächlich eine stärkere Bündelung und Konzentration auch der Wohnfunktion notwendig ist. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt betont, dass Gebiete bewusst gestaltet werden sollten. Verkehr sei zu bündeln, in den Wohnquartieren müsse hingegen Ruhe herrschen. Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor mahnt angesichts einer Auseinandersetzung an, dass Lösungen gemeinsam und auf nachvollziehbare Art und Weise gefunden werden müssen. Christina Weiß/Lindenauer Stadtteilverein erinnert daran, dass verkehrliche Belastung nicht unbedingt mit Leerstand gleich zu setzen sei. Ein Vereinsmitglied besäße beispielsweise ein Haus an der Georg-Schwarz-Straße, das immer bis unter´s Dach belegt sei. Hier würde das Wohnumfeld entscheidend die Belegung beeinflussen. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein unterstreicht diese Ansicht. Innenhöfe seien selten wirklich grün, weil private Vermieter nicht von aufwertenden Maßnahmen zu überzeugen seien. Ebenso dominiere im öffentlichen Raum einzig der Verkehr als Funktion. Ruth Rabenberg/SPA erläutert, dass der Konzeptionelle Stadtteilplan (KSP) hier die Ansprüche an den öffentlichen Raum abwägen soll. Dabei seien auch geänderte Nutzungsanforderungen so wie die Bevölkerungsprognose für 2030 zu berücksichtigen. Erst dann könne für die Baustruktur abgewogen werden, wo etwas aufgegeben werden müsse oder an welcher Stelle Abriss auch Aufwertung bedeuten könne. Lindenau sei nach ihrer Einschätzung allerdings kaum mit der Situation in der Wurzner Straße zu vergleichen. Auch Walter Stein/AfV mahnt reale Einschätzungen an. Es sei zu erhalten, was sinnvoll ist. An der Wurzner Straße herrsche allerdings das Problem, dass der Abrissbereich irgendwie an den besiedelten Bereich angegliedert werden muss. Generell seien positive Impulse aufzugreifen und zu stärken. Allerdings sei es illusorisch zu glauben, dass gerade für Lindenau der Verkehr wegfällt. Der Stadtteil werde immer eine Durchgangsfunktion haben. Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor fragt an, ob demnach alle bisherigen Planungen für die Lützner Straße völlig falsch lagen, ob man nicht hier abreissen müsse, um die Erich-Köhn-Straße zu schützen? Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein stellt die Frage, wie radikal Abrisslösungen sein müssen und wer das festlegt. Der städtebauliche Identifikationswert von Bausubstanz müsse stärker berücksichtigt werden. Für die Lützner Straße seien so beispeilweise mehrere unterschiedliche Bereiche auszumachen: im Abschnitt bis zur Merseburger Straße gäbe es einen hohen Identitätswert durch die geschlossenen Häuserblöcke. Ab der Cranachstraße aber würde die Struktur aufbrechen und einen völlig desolaten Zustand präsentieren. Die Lützner Straße sei eine stark belastete Straße und sähe eben leider auch so aus. Sie sollte aber viel mehr Bindeglied sein zwischen den Blöcken nördlich und südlich der Straße. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt merkt an, dass alle zukünftigen Entwicklungen über den Mietpreis geregelt würden und die meisten Menschen immer weniger Geld zur Verfügung hätten. IV. Konkrete Diskussionpunkte Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor bittet die Anwesenden, konkrete Orte in Lindenau zu benennen, anhand derer Lösungsansätze formuliert werden könnten. Walter Stein/AfV erinnert daran, dass für die Lützner Straße eine zeitnahe Planung erfolgen soll, damit nicht wie im Fall Wurzner Straße fünf Mal geplant werden müsse, weil man der Realität hinterher laufe. Anzustreben sei eine zukunftsträchtige Lösung auf realer Basis. Im übrigen werde die Lützner Straße zunächst nur bis zur Bahnbrücke ausgebaut, erst nach 2006 sei mit dem Abschnitt ab Henriettenstraße stadteinwärts zu rechnen. Dr. Frank Dietze/SPA erinnert daran, dass das ineffizienteste Mittel zur Lärmreduzierung ein Auseinanderziehen des Verkehrs sei. Hingegen böte eine Bebauung den besten Lärmschutz. Anzustreben seien demnach enge Straßenräume mit stadträumlichen Qualitäten. Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor gibt zu bedenken, dass bröckelnde Lärmschutzwände allerdings eine städtebauliche Qualität darstellen. Dr. Frank Dietze/SPA wünscht sich kontinuierlich nutzbare Räume, in denen Verkehr kein feindliches Element, sondern vielmehr eine Verbindung bildet. Unwirtliche Elemente seinen mit viel Augenmaß zu optimieren. Er mahnt deshalb nochmals einen tragfähigen Kompromiss als Lösung an statt vorgestanzter Ideen. Walter Stein/AfV sieht derzeit keinen weiteren Bedarf für Planungen zur Lützner Straße, da die Umsetzung in weiter Ferne liege. Abschreckendestes Beispiel sei hier die Kuhturmstraße, wo immer wieder so lange nachgebessert wurde, bis alles kappt und niemand mehr zufrieden gewesen sei. Vielmehr müsse bis zum Bau abgewartet und analysiert werden, wie sich die Stadt entwickeln werde, welches ausgewiesene kernbereiche seinen. Wo Abriss unvermeidbar sei, dürfe dann aber auch nicht nur „an der Ecke geknabbert“ werden. Für die Lützner Straße könnte das etwa heißen, dass im hinteren Bereich komplett abgerissen wird, im vorderen aufgewertet und saniert. Ruth Rabenberg/SPA merkt an, dass der Konzeptionelle Stadtteilplan (KSP) genau diese Fragen untersucht. Auf Nachfrage erklären die Gäste vom Umweltforschungszentrum (UFZ), dass die Aufgabe ihres Projektes re urban mobil die Erarbeitung von Reurbanisierungspotentialen beinhalte. Teilnehmen würden am Programm vier europäische Städten, für Leipzig: Ortsteile Schönefeld und Altlindenau. Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor ist ganz gespannt, wie die weitere Entwicklung gerade an den Einfallstraßen der Stadt verlaufen wird. Ob Abriss oder Belebung zum Zug kommen werden. Hier sei eine wissenschaftliche Begleitung durch das UFZ wünschenswert. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt Fragt nach einem Konzept für das Gewerbe im Stadtumbauprozess. Er wünscht sich eine Konzentration von Geschäften, eine gute Anbindung der Zentren an das Verkehrsnetz so wie eine attraktive Gestaltung von Zuwegung und Umfeld. Ein gutes Image könnte dann auch wieder Läden in der Lützner Straße andsiedeln. Ein aufkommender Streit wird von Moderator Fritjof Mothes/Stadtlabor geschlichtet. Er verweist nochmals auf den Konsens, Befindlichkeiten einmalig anzusprechen und ansonsten eine sachliche und ergebnisorientierte Diskussion zu führen. Auf Nachfrage erklärt Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger/HTWK, dass aus den studentischen Arbeitsgruppen einzelne Bilder und Gestaltungsvorschläge als Collage entstanden sind. Hier werde jedoch wie beschrieben vom Detail ins Allgemeine gearbeitet: Interessant war die grundsätzliche Frage „Was passiert mit dem Viertel?“. Ansonsten sei die Provokation, als die sein Einführungsreferat gedacht war, teilweise auch gelungen. Ein städtebauliches Defizit sei nicht nur durch Abriss und Lärmschutzwände zu lösen, vielmehr sei eine bewußte Gestaltung notwendig. Leer gelassenen Flächen müssten zur „Weste“ der Stadt ausgestaltet werden; diese müsse nicht neu sein, aber doch frisch gewaschen werden. Zu klären seien deshalb folgende Frage- und Aufgabenstellungen : - Wo ist Straßenraum, dessen starke Belastung sich auch auf lange Sicht nicht ändern wird? - Was passiert mit der Stadt und dem Viertel langfristig? - Wie kann städtischer Raum, der auf lange Sicht nicht mehr gebraucht wird, gestaltet werden? Für die Innenbereiche müsse ein niveaugleicher Ausbau erfolgen, der einen Raum für alle Funktionen verdeutliche, auch - aber eben unter anderem - für Autos. Walter Stein/AfV erklärt die derzeitigen Klassifizierungen beim Straßenausbau: 50 km/h, 30 km/h und ein verkehrsberuhigter Bereich. Er bekundet großes Interesse an den Ergebnissen der HTWK-Gruppe. Obwohl man ganz andere Ergebnisse erwartet hatte, seien die Thesen und Ideen sehr befruchtend für die Diskussion gewesen. Ruth Rabenberg/SPA erklärt, dass sie selbst eher für eindeutige Lösungen sei und die vorgeschlagenenMehrzweckflächen ihres Erachtens eher zu Unsicherheiten sowohl beim KFZ- als auch beim Fußverkehr führen würden. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein fordert auf, konkrete Ergebnisse zu formulieren, die aus der Diskussion mitgenommen werden können. Insbesondere seien Ansprüche und Orte zu bennen. Hierzu gehöre vor allem, dass Straßen wie die Lützner und Merseburger vom Verkehrsraum zu einem Stadtraum gestaltet würden. Insbesondere müsste die Trennungsfunktion der Lützner Straße aufgehoben und diese gestalterisch zu einem verbindenenden Element umgedeutet werden. Zusammenfassend könne in jedem Falle ein angestrebter Erhalt des Kerngebiets von Lindenau formuliert werden. In Bereichen, wo Auflösungserscheinungen bereits weit fortgeschritten sind, müssten Lösungen erarbeitet werden, die eine Durchwegung einschließen. Dr. Frank Dietze/SPA wünscht sich eine weitere Betrachtungsebene zwischen einer Gesamtschau und detailgenauer Benennung. Er fordert nochmals eine Untersuchung zu Schleichverkehren im Viertel so wie die baldige Schließung der Friesenstraße nach Ausbau der Rückmarsdorfer Straße. Die Funktion der Nebenstraßen müsse in ihrer Gestaltung widergespiegelt werden. Eine bewusste Konzentration der Verkehrsfunktion sei notwendig, hier könne nicht nur die ausstrahlende Wirkung des Lindenauer Marktes berücksichtigt werden. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein fordert nochmals eindringlich auf, aus den definierten Werten konkrete Punkte zu verorten. Anforderungen müssten vertieft werden und Umsetzung finden. Dr. Frank Dietze/SPA fragt nach, ob nicht beim ASWVoruntersuchungen zu den Schleichverkehren zumindest für die Sanierungsgebiete vorlägen. Christa Juche/ASW verspricht, nach entsprechenden Unterlagen zu suchen und diese ggf. als Anhang für das Protokoll zur Verfügung zu stellen. V. Verortung Verkehr Nebenstraßennetz Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein erläutert einen Plan zur Belastung der untergeordneten Netzstraßen in Altlindenau (Karte im Anhang). A. Verortete Probleme U.a. durch den Umbau der Kuhturmstraße und die geänderten Vorfahrtsregelungen lassen sich in Altlindenau einige unerwünschte Kfz-Verkehrsströme in den Wohnstraßen feststellen. Im Bereich Kuhturmstraße wird in landwärtiger Richtung nun oftmals nicht mehr in die Angerstraße abgebogen, sondern aufgrund der Vorfahrtsregelung der Kuhturmstraße gefolgt. Über die Planstraße verläuft damit verstärkt Kraftverkehr durch die Henricistraße und über den Lindenauer Markt. Durch fehlende Linksabbiegemöglichkeiten bei der Ausfahrt aus der Demmering- in die Merseburgerstraße und aus der Odermann- in die Lützner Straße kommt es zu einem unerwünschten Verkehrsstrom über den Markt und die Dreilindenstraße. Die Erich-Köhn-Straße zwischen William-Zipperer- und Merseburger Straße ermöglicht eine Bypass-Bildung und bürdet dem Straßenzug Erich-Köhn-/Angerstraße mehr Verkehr auf, als sich aus der Funktion der Erschließung/Anbindung von Altlindenau und Leutzsch ergeben würde. Die fehlenden Linksabbiegemöglichkeit aus der Lützner in die Merseburger Straße erfordert einen starken Schleichverkehr in der Cranachstraße. Für den Langsamverkehr ist die Querung der Lützner Straße auf Höhe Odermannstraße und Goetzstraße in der Hauptverkehrszeit nach wie vor sehr schwierig. B. Mögliche Maßnahmen 1. Knoten Rietschel-/Erich-Köhn-Straße Der Kraftverkehr in Altlindenau sollte durch verkehrorganisatorische Maßnahmen auf klar definierte Routen gebündelt werden. Neben den Hauptverkehrsstraßen Lützner und Merseburger Straße bieten sich dazu v.a. die William-Zipperer-Straße und die Erich-Köhn-/Angerstraße an. Diese Routen sollen als Erschließungs-/Sammelstraßen dienen, während die anderen Strecken im wesentlichen als „Wohnstraßen“ einzustufen sind, die im wesentlichen nur dem lokalen Anliegerverkehr dienen. Um dies zu ermöglichen, sind die Abbiege-/Vorfahrtsregelungen entsprechend anzupassen und durch geeignete Maßnahmen der Durchgangsverkehr durch das Quartier zu verhindern. 2. Knoten Odermannstraße/Lützner Straße Dieser Knotenpunkt sollte signalisiert werden. Zur Vermeidung von unerwünschten Durchgangsverkehren sollen Linksabbiegeverbote in alle östlichen Nebenstraßen der Merseburger Straße mit Ausnahme der Uhlandstraße ausgesprochen werden. Ebenso ein Linksabbiegeverbot aus der Lützner Straße in die Cranach-Straße. Die Erich-Köhn-Straße ist im Abschnitt zwischen William-Zipperer-Straße und Georg-Schwarz-Straße als Einbahnstraße in stadtwärtiger Richtung anzuordnen (der Abschnitt zwischen Georg-Schwarz-Straße und Merseburger Straße ggf. als Einbahnstraße in landwärtiger Richtung). Im Knoten Rietschelstraße / Erich-Köhn-Straße ist zur Sicherung der Langsamverkehrsverbindung und des Schulweges ein Fußgängerüberweg mit Gehwegnasen einzurichten. Städtebaulich und verkehrlich ist auch der Knoten Friesenstraße/William-Zipperer-Straße/Erich-Köhn-Straße weiter zu optimieren (v.a. Querungshilfe Ost-West) 3. Sonstige - Wiederherstellung der Vorfahrtsbeziehung Angerbrücke-Kuhturmstraße-Angerstraße in landwärtiger Richtung (ggf. Abbiegegebot ?) - Filterwirkung Haltestelle Angerbrücke durch Kaphaltestelle und entsprechende LSA-Signalisierung - Linksabbiegemöglichkeiten aus Demmeringstraße in Merseburger Straße, aus Odermannstraße in Lützner Straße und aus Lützner Straße in Merseburger Straße - Ausweisung der Straßenzüge William-Zipperer-Straße-Demmeringstraße-Odermannstraße und William-Zipperer-Straße-Erich-Köhn-Straße-Angerstraße-Kuhturmstraße als Vorfahrtsstraßen mit 30 km/h - Ausdehnung der Tempo 30-Zone auf alle anderen Straßen, v.a. die Kreuzung an der Nordseite des Markts, Erich-Köhn-Straße zwischen William-Zipperer-Straße und Merseburger Straße und die Kuhturmstraße zwischen Angerstraße und Planstraße. - Um die Erreichbarkeit des Marktes zu verbessern, sollte die direkte Route von der Lützner Straße über Goetzstraße favorisiert und mit Wegweisern beschildert werden. Entsprechende Aufstellspuren sind ggf. in der Lützner Straße abzumarkieren. Eine Querungshilfe über die Lützner Straße ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Walter Stein/AfVerklärt , dass ein Linksabbiegen in die Merseburger Straße nicht möglich sei. Für den Schleichverkehr Henricistraße erklärt er, dass dieser so keines Wegs beabsichtigt gewesen sei. Vielmehr müsse man hier überlegen, welche gestalterischen Vorschläge den Verkehrsfluss wieder durch die Angerstraße lenken könnten. VI. Aktuelles Walter Stein/AfV mahnt an, die aktuellen Fragen zu klären, die eigentlich zum Treffen geführt hätten. Ulf Stockklauser/Stiftung Meyer´sche Häuser fragt an, wann der Ausbau der Rückmarsdorfer Straße abgeschlossen sei. Walter Stein/AfV erklärt, dass dies vor der Fußball-WM 2006 geschehen sein müsse. Weiterhin benennt er als ein Thema mit Klärungsbedarf die Durchfahrt der Kuhturmstraße. Hier sei von der IG der Händler am Lindenauer Markt eine nochmalige Änderung der Regelung gefordert worden: Ein Halteverbor vor dem Haus Nr. 2 (A&V, ehemals Schlecker) wegen gestürzter Motorradfahrer so wie eine Änderung der Beschilderung. Außerdem gäbe es die Forderung nach einer Abpollerung in der Henricistraße/Höhe Spielplatz Demmeringstraße. Dr. Frank Dietze/SPA sieht das Problem des Durchgangsverkehrs in der Henricistraße gelöst, wenn die Angerstraße ihrer eigentlichen Funktion wieder gerecht wird. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein bennent die Abpollerung als Extremforderung, eine entsprechende Wirkung könne auch anderweitig erreicht werden. Walter Stein/AfV erläutert, dass in Altlindenau Straßenumbauten außer der Reihe in keinem Falle in den nächsten 2 oder 3 Jahren stattfinden könnten. Die Umsetzungen für die Roßmarktstraße und Dreilindenstraße seien von höherer Priorität. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt schlägt eine Lösung des Problems Durchgangsverkehr Henricistraße durch eine Filterregelung an der Ampel Angerbrücke vor. Über die Kuhturmstraße könne der wenige eingelassene Verkehr dann geradeaus auf den Markt fahren. Ausserdem könnten Blumenkübel als Abgrenzumg zwischen Autofahrern und Fußgängern dienen. Walter Stein/AfV erklärt, dass er keine Blumenkübel in der Kuhturmstraße genehmigen würde. Bernd Seidel AfV wirft ein, dass bereits eine einvernehmliche Lösung zur Befahrung der Kuhturmstraße diskutiert worden sein und man nun erstaunt über den Änderungswunsch sei. Abgesprochen sei die Regelung Lieferverkehr. Moderator Fritjof Mothes/Büro Stadtlabor fordert auf, nach vorne zu sehen und erfragt einen Änderungsbedarf. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt erklärt, dass ein erhöhtes Verkehrsaufkommen eine Änderung nötig mache, um die Henricistraße zu entlasten. Stephan Besier/Büro stadt + verkehr und Lindenauer Stadtteilverein hält dies nicht für nötig. Dr. Frank Dietze/SPA erläutert, dass der B-Plan beide Vorschläge zuließe. Außerhalb des Gleiskörpers sei eine Mischverkehrsfläche ausgewiesen. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt erklärt, dass er mit einer Beibehaltung nicht einverstanden sei und kündigt ein Schreiben an den Beigeordneten für Planung und Bau Dr. Lütke Daldrup an. Moderator Fritjof Mothes/Büro Stadtlabor mahnt zu Mehrheitslösungen und Konsens. Einzelhandlungen im Nachgang hätten keinen Wert. Walter Stein/AfV plädiert zusammenfassend dafür, die derzeitige Regelung beizubehalten, was auch alle bis auf Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt begrüßen. Klaus Zimmermann/IG Lindenauer Markt kündigt eine Unterschriftenliste an: „Anlieferer“ solle geändert werden in „Anlieger“, das geforderte Halteverbot müsse durchgesetzt werden. Moderator Fritjof Mothes/Büro Stadtlabor dankt allen Anwesenden für die Teilnahme und kontroverse Diskussion. VII. Hausaufgaben Als Aufgabe mögen alle sich bis zum nächsten Treffen am Donnerstag, dem 6. März 2003, detaillierte Gedanken zu Erhaltungsbereichen, Funktion und Ausgestaltung des Verkehrsraums zum öffentlichen Raum in Altlindenau zu machen. Die beigefügten Materialien des Protokolls sollen dabei unterstützen. Zu berücksichtigen sind dabei besonders - Bevölkerungsentwicklung Leipzig 2030 - der städtebauliche Identifikationswert von Bausubstanz - Gewerbestandorte und deren Erreichbarkeit zu Fuß, per ÖPNV und Auto - fußläufige Verbindungen zwischen den Funktionen Wohnen, Einkaufen und Erholung Teilnehmerliste - Verkehrsforum Altlindenau Nebenstraßennetz, 28.11.2002, 13.00-15.30 Uhr, URBAN-BŸro Leipzig Name Institution Telefon Telefax e-mail Stephan Besier Büro stadt und Verkehr Lindenauer Stadtteilverein e.V. 9 26 05 62 4 78 56 62 stephan.besier@gmx.de J. Boldt Stadtplanungsamt 1 23 48 84 jboldt@leipzig.de Dr. Frank Dietze Stadtplanungsamt Ina Götzelt Umweltforschungszentrum 6 99 18 34 Ina.goetzelt@web.de Annegret Haase Umweltforschungszentrum 235 28 99 ahaase@alok.ufz.de Christa Juche Amt für Stadterneuerung 1 23 54 27 Fritjof Mothes Stadtlabor 2 11 18 00 2 11 18 81 stadtlabor@gmx.de Ruth Rabenberg Stadtplanungsamt 1 23 49 35 1 23 49 25 r.rabenberg@leipzig.de Marina Reichstein Stadtplanungsamt 1 23 48 85 m.reichst@leipzig.de Bernd Seidel Amt für Verkehrsplanung 1 23 34 70 1 23 34 65 Walter Stein Amt für Verkehrsplanung 1 23 34 50 Annett Steinführer Umweltforschungszentrum Sektion Ökus 235 26 89 Permoserstr. 15, 04318 Leipzig steinfue@alok.ufz.de Ulf Stockklauser Stiftung Meyer´sche Häuser 4 26 02 30 Christina Weiß Lindenauer Stadtteilverein 4 51 20 12 4 51 20 12 litterae@t-online.de Klaus Zimmermann IG-Lindenauer Markt 4 79 20 00