Einladung Jahresversammlung 2007 Leipzig, den 13.3.2008 Liebe Mitglieder im Lindenauer Stadtteilverein, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet statt am Sonntag, den 30. März 2008 von 18.00 bis 20.00 Uhr in den neuen Vereinräumen Lützner Straße 23. Der kurzfristige, aber natürlich satzungsgemäße, Termin ist u.a. bedingt durch den Kassenprüfungstermin am 19.3. und vor allem unsere sonstigen zahlreichen Aktivitäten sowie die verpflichtende Abgabe der Kassenunterlagen beim Hauptamt der Stadt Leipzig zum 31.3.2008. Anschließend müssen die Kassenordner der letzten drei Jahre zum Finanzamt zur turnusgemäßen Überprüfung der Gemeinnützigkeit. Wie immer stehen Berichte, Ausblicke und Diskussion auf der Tagesordnung. Einige Informationen finden Sie/findet ihr bereits anbei, um den Informationspart möglichst kurz zu gestalten und Diskusisonen mehr Zeit einzuräumen. Tagesordnung 1. Begrüßung, optional: Hausführung (wer hat: Taschenlampe) 2. Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit 3. Jahresbericht 2007 des Vorstandes 4. Bericht der Kassenprüfung 5. Diskussion 6. Entlastung des alten Vorstands 7. Vorstandswahl 8. Wahl der Kassenprüfer 2009/20010 9. Sonstiges Bitte unbedingt beachten: Eiszeit - Das Haus Lützner Straße 23 hat keinen Wasseranschluss und keine Heizung! Wir heizen zwar vorher gut mit dem Kohleofen und stellen eine Kerze auf die Regenwassertoilette - trotzdem bitte eher wärmer anziehen, auf Wanderschuhe oder Winterschuhwerk mit Wollsocken umsteigen und zu Hause nochmal pieseln gehen! Mitgliedsbeiträge Durch Kassierer- und Kontowechsel innerhalb weniger Wochen im vergangenen Jahr und anschließend nicht rechtzeitig kommunitzierten neue Bankdaten hat sich für die Mitgliederbeiträge seit dem letzten Jahr ein größerer Rückstand gebildet. Bezahlt haben 2007 bisher: Rainer Müller, Hanneliese Benzmann, Grit Schwarz, Familie Buckendahl und Stephen Freese. Bezahlt haben 2008 bisher: Familie Buckendahl, Stephen Freese, Hanneliese Benzmann. Die Mitgliedsbeiträge (15 Euro jährlich, 7 erm.) sind für den Verein ein wichtiger Teil der selbst aufzubringenden Mittel, wie sie etwa das Hauptamt der Stadt Leipzig einfordert. Neben dem nicht zweckgebundenen Geldbetrag wird daraus auch immer auf die Vitalität der Organisation geschlossen. Wir bitten alle (ups, selbst der Vostand ist säumig ?), die ihre Beiträge für 2007 und 2008 noch nicht entrichtet haben, dies nachzuholen und möglichst einen Dauerauftrag zu Jahresbeginn einzurichten. Die Kontodaten lauten: Lindenauer Stadtteilverein Nr. 30 786 31 38 BLZ 860 956 04 Volksbank Leipzig Wir bieten zu Beginn der Versammlung für Interessierte eine kurze Hausführung durch die Lützner Straße 23 an. Bitte Taschenlampe mitbringen, wenn vorhanden. Über eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme freuen wir uns. Wir sehen uns in Lindenau! Protokoll der Vereinsversammlung vom 30.3.2008 Vereinsbüro Lützenr Straße 23, 04177 Leipzig, 18.00 bis 20.00 Uhr 1. Hausführung Hausführung mit Lutz Rothe und grünen Taschenlampe von Matthias Bremke (vielen Dank!) 2. Begrüßung Begrüßung und Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit durch die Versammlungsleiterin und Vereinsvorsitzende Christina Weiß. Sieben Mitglieder sind anwesend. 3. Jahresbericht 2007 des Vorstandes Annahme der Tagesordnung und Berichte aus den Arbeitsgruppen: Jahresbericht 2007 Josephstraße Bericht: Dr. Katja Cremer Auch 2007 hat sich das Gelände prächtig entwickelt. Die Gruppe der aktiven Gärtnerinnen und Gärtner hat sich 2007 zu einem festen Kreis zusammen gefunden. Sigrid Müller und Dr. Katja Cremer sind ständige Ansprechpartnerinnen, Führungen übernehmen oft auch Micha Diller und Barbara Drinhausen, die nebenan wohnen. Daneben habe sich weiter Interessierte für eine Mitarbeit am Vereinsleben gefunden, so dass eine Ausgliederung zum 1.3.2008 möglich war. Viele öffentliche Veranstaltungen haben neben den drei Baueinsätzen und privaten Nutzungen stattgefunden, so etwa der Leipziger Freiwilligentag mit den Freiwilligenagentur am 28.4. Immer wieder gibt es Anfragen zu Diplomarbeiten, Gartennutzung (so viele wie nie), Strohballenbau ? RAD-Haus Helmut Renelt und hilfsweise Rainer Bodey kümmerten sich 2007 wöchentlich um die beiden Öffnungstage der Selbsthilfewerkstatt. Im Februar wurde die nebenan liegende Garage gegen Übernahme der Unterhaltskosten sowie eine Dachreparatur auf zwei Jahre gepachtet. Ein großes Sammelsurium an "Fundstücken" und Geschenktem, aber auch etliche der über 100 gespendeten Räder (nach einem LVZ-Aufruf) lagern hier und warten auf Ausschlachten oder Herrichten. Im Rahmen der 1¤-Jobs ist lediglich ein Einsammeln und die Demontage möglich. Mit Helmut Renelts Ausscheiden aus dem ARGE-Programm Anfang Januar (zum 65. die besten Wünsche!) kann dieser sich dann dem Aufbau neuer Räder widmen. Zum Februar 2008 ersetzte Hans-Detlev Domscheit Helmut Renelt und wacht nun über Werkstatt, Werkzueg und Material. Das Angebot wird mittlerweile sehr gut angenommen, neue Öffnungszeiten ganzjährig montags und freitags von 13 bis 18 Uhr, mittwochs 11-17 und am 2. und letzten Samstag im Monat10 bis 16 Uhr - die Werkstattleute sind aber die ganze Woche über anwesend. Holzwerkstatt Helmut Johann Guretzki hat die Holzwerkstt unter seiner Fittiche und öffnet montags und freitags von 13-18 Uhr. Darüber hinaus ist er von di bis fr auf dem Platz und gibt Werkzeug aus, nimmt Material entgegen und schaut auch nach den Minischweinchen. Das Angebot der Holzwerkstatt könnte durchaus verbessert werden. Insbesondere feste Kursangebote könnten den eigentlich gut ausgestatteten Arbeitsraum beleben. Interesse an Anleitung hat bereits Sigrid Müller, gelernte Tischlerin und Burg Giebichenstein-Absolventin gezeigt, die seit längerem auch Gärtnerin in den Nachbarschaftsgärten ist. Außerdem wären Angebote im Rahmen von Volkshochschule und Fereinpass-Aktivitäten möglich. Hier könnte sich mit einer Ausgründung noch einiges entwickeln. Darüber hinaus wird die Werkstatt immer wieder für die Entwicklung des Geländes selbst von Akteuren vor Ort genutzt: Baulager, Minschweine, Gärten ? Schweinerei: Mini-Pigs Wir sind die einzigen innerstädtischen Schweinehalter in Leipzig und haben mit der Aufnahme eines Mastschweinebetriebs (jawoll!) im Juni eine weitere kreative Zwischennutzung für Brachflächen erschlossen. Michi-Maria und Joseph sind als Ferkel am 22.6. eingezogen und in Leipzig-Althen am 14.11. geschlachtet worden. Zum 50. Geburtstag von Nachbarschaftsgärtnerin Barbara Drinhausen hat Sven Riemer Joseph im garteneigenen Lehmofen sechs Stunden lang gegart. Schweinchen Nr. 2 lagert noch tiefgekühlt im Mütterzentrum und wartet auf eine festliche Gelegenheit zum Verzehr. Da im September allerdings Sau Wicky mit 10 Ferkeln Einzug gehalten hat und nur 9 der Winzlinge im Oktober abgegeben wurden, hausen jetzt immer noch Mutter Wicky und Tochter Josephine hinterm Strohballenhaus. Micha Diller versorgt die beiden, freut sich aber immer über Unterstützung und vor allem frisches Grünfutter - Wicky mag am allerliebsten Brennessel. Strohballenhaus Mit weiteren Bauaktionen kam auch das Strohballenhaus zu Lehmschichten, einer Dachentlüftung und einem Kamin und einem Ofen. Derzeit fehlen noch ein bis zwei Schichten lehm innen sowie ein Schutzanstrich außen, mindestens eine weitere Schweißbahn auf dem Dach, evtl. auch die geplante Dachbegrünung, und ein Holzboden. Weitere Baulager: s. "Termine" 1¤-Jobber 2008 werden sich zwei Wechsel ergeben: Helmut Renelt (Jan.) Rainer Bodey (Jul.) werden 65 und verlassen damit das ARGE-Programm. Die Maßnahme selbst ist jedoch bis Sep. 2009 genehmigt, so dass eine Nachbesetzung möglich wäre. Dr. Katja Cremer kümmert sich um die Nachbesetzung der Maßnahme und ist auch gegenüber der ARGE Ansprechpartnerin für das Projekt, das bis zum Maßnahmenende im September 2009 noch über den Stadtteilverein läuft. Stadtentwicklung von unten Nach einem ersten Eigentümerworkshop am 14.10.2006 haben sich auch die städtischen Ämter in die Ideenfindung für eine wietere Entwicklung rund um die Josephstraße eingeklinkt: Stadtplanungsamt (SPA), Amt für Stadterneuerung (ASW), Grünflächenamt (GfA) sowie Hauseigentümer und Nachbarschaftsgärtnerinenn trafen sich zu mittlerweile zwei Arbeitsterminen am 19.7. und 1.11.2007. Insgesamt geht es um einen "Leuchtturm" für den Block, den ein Buchkindergarten darstellen könnte. Daneben werden generell mögliche Bauformen und -linien diskutiert und entworfen - sehr spannend und mit dieser Zusammensetzung der Arbeitsgruppe sicherlich einzigartig! Ergebnisse und Zwischenstände können in den Protokollen auf der Internetseite nachgelesen (www.lindenauerstadtteilveren.de, Stadtplanung, Blockentwicklung Josephstraße) oder zu den Terminen im Anhang vor Ort diskutiert werden. Stadtteilentwicklung Lindenauer Markt Der Lindenauer Markt ist nach wie vor ein Problemherd im Stadtteil: Fehlende Angebote, unfreundliche Ladenbesitzer, unzuverlässige Öffnungszeiten sprechen nicht gerade für den Standtort und damit wohnortnahe Versorgung. Vermüllung und Verwahrlosung, pöbelnde Rotten gewaltbereiter Jugendlicher und schwerstabhängiger alkoholisierte Männergrppen sowie eine immer wiederkehrende Rattenplage machen aus dem zentralen Platz einen Un-Ort im Stadtteil. Eine Umfrage, bei der der Stadtteilverein viele Befragungen mit durchführte, hat sich deshalb auf Initiative eines Händlerkreises rund um Buchhändler Ansgar Weber mit der Außenwirkung des Marktes beschäftig. Die Ergebnisse wurden durch das Quartiersmanagement ausgewertet. Bei einem Stadtteilrundgang am 14.9.2007 mit Baubürgermeister Martin zur Nedden überreichte Buchhändler Ansgar Weber dem Stadtbaurat einen Brief mit Bitte um Prüfung von Werbemöglichkeiten für lokale Kulturangebote auf dem Markt. Außer dem Hinweis auf einen städtischen Vertrag mit dem Werbeanbieter decaux gab?s leider keine Unterstützung. Da mittlerweile aber selbst dem neuen Revierleiter Köppert in der Polizeistation Roßmarktstraße am hellichten Tag eine Ratte über das Auto gelaufen ist, stellt sich hier vielleicht 2008 eine Veränderung ein ? Am 28.3.2008 wurden zwei grafitibeschmierte Schaufenster des Hauses Lindenau Markt 10 gesäubert. Die etwa 10 qm großen Flächen dienen zukünftig für den Aushang von Plakaten von Kultureinrichtungen rund um den Lindenauer Markt. Außerdem soll der Verein selbst sich dort stärker präsentieren. Vereinshistoriker Rainer Müller möchte dazu eine Karte mit Angeboten nach der Lindenau-Kartei gestalten. Unterstützung gerne gesehen! Politik und Stadtrat Stadtbezirksbeirat Der Stadtteilverein nimmt regelmäßig an den Sitzungen des Stadtbezirksbeirats Alt-West (zumeist 1. Mittwoch im Monat ab 17.00 Uhr im Rathaus Leutzsch) teil. Unregelmäßig gehen etwa eine Woche vorher die Tagesordnungen zu. Leider hat die Veranstaktung keine Protokolle, in denen Diskussionen und Entscheidungen anchgelesen werden. Der Verein schlägt oftmals Themen vor, die dann in den folgenden Sitzungen behandlet werden. Stadtteilrundgänge 2007 waren zwei der neuen Beigerdneten zu Gast im Stadtteil: 25.5. Prof. Thomas Fabian, Beigeordneter für Jugend, Familie, Schule und am 14.9. Baubürgermeister Martin zur Nedden. Die Routen und Tageordnungspunkte können der Internetseite entnommen werden. Getan hat sich nicht wirklich etwas - bis auf die Gestaltung des Kanalzugangs an der Helmholtzschule. Dass dort jetzt abgebrochen und aufgräumt wurde, ist u.a. diesem Stadtteilrundgang zu verdanken. Vereinsbüro und Hundertwasserhaus Mit ungezählten Arbeitsstunden, Materialeinsatz und 1.000 Euro Eigenkapital hat der Stadtteilverein 2006 Vereinsräume im Hinterland der Galerie D21 ausgebaut. Die Galerie hat sich nun prächtig entwickelt und uns gekündigt. Wir freuen uns über das wachsen des Kunstraums und sich auch gerne bereit zu einem Umzug. Bedingung sind allerdings ein beziehbares Quartier in der Lützner Straße 23 sowie Entschädigung für die Leistungen des Vereins in der D21. Da zunächst keine Einigung erzeilt werden konnte, vermittelte Quartiersmanager Tobias Habermann. Der Kompromiss: Zahlung von 1760 Euro für vom Stadtteiverein erbrachte Leistungensowie 100 Arbeitsstunden. Die Arbeitsleistung wurde allerdings am dringendsten benötigt, als die D21-Leute noch mit eigenen Baumaßnahmen beschäftigt waren. Der Nachbarverein inder Lützner Straeß 23 tegula hat sich deshalb bereit erklärt, zunächst beim Stadtteilverein mitzuarbeiten und dann die 100 Stunden der D21 in den tegula-Räumen einzusetzen. Das hat sehr gut funktioniert. tegula und Stadtteilverein haben sich außerdem im Februar 2008 die Kosten für einen Stromanschluss geteilt, da der Eigentümer derzeit nicht handlungsfähig ist und die Vereine selbst für söämtliche Versorgungsanschlüsse aufkommen müssen. Das Haus Lützner Straße 23 hatte durch verschiedene Insolvenzen, abgebrochene Sanierungen und Verkäufe fast ein Jahrzehnt lang kein Dach. Entsprechend schlimm war der Bauzustand bis zur Notsicherung durch das Amt für Stadterneuerung. Die Notsicherung verhidnert weiteren Verfall, nimmt das Gebäude aber auch vom Markt, um durch den Fördermitteleinsatz keine Wettbewerbsverzerrung zugunsten des privaten Eigentümers zu schaffen. Möglich geworden war der Mitteleinsatz durch mehrer Faktoren: Bereits 2004 hatte der Stadtrat im Konzeptunellen Stadtteilplan (KSP) West den Erhalt der Häuserzeile beschlossen. Durch die Blockworkshops des Stadtteilvereins eit Oktober 2006 wurde der Handlungsbedarf nochmal manifestiert. Nachdem HausHalten wegen des schlechten Gebäudezustands (keine Fenster, keine Türen, teilw. keine Böden bzw. Zwischendecken) keine Hauswächter für das Gebäude stellen wollte, hat der Stadteilverein dem Amt als Wächterfunktion einen "Nachbarschaftsladen" zugesagt. Derzeit hat man von der 1. Etage einen freien Blick noch oben unter?s Dach - die Zwischendecken fehlen wegen Schwammbefall. Für die Bergelager-Idee der Kunststoff-Leute reicht der Gebäudezustand aber allemal. Da wir zwar zahlreiche Fenster geschenkt bekommen haben, diese aber nicht immer passgenau in die Löche rim Haus einzufügen sind, haben wir mit dem Denkmalschutz eine Anbsprache gtroffen: Wir bauen ein was wir haben und werden die zuzumauernden Teile mit bunter Baukeramik à la Hundertwasser verzieren. Ein Modell ist bereits gebaut, ein Workshop findet am 23.4 (Anmeldung erforderlich) statt. 2008 wird das Gebäude weiter gesichert, u.a. durch Unterstützung des B.A.U. e.V. sowie durch ein internationales Baulager in den ersten beiden Wochen der Sommerferien. Hier suchen wir noch dringend Duschmöglichkeiten in Lindenau! Und natürlich Leute, die mitarbeiten möchten. Heimatkunde Projektarbeit Anfragen von Schulen, Institutionen ? zu heimatkundlichen Themen landeten auch 2007 immer wieder bei Vorstandmitglied Rainer Müller. Kanalheft und -karte Was so lange währt ? seit Dezember liegen die Seiten nun beim Grafiker und das 2. Heftchen KARL-HEINE-KANAL in der Reihe "Lindenauer Geschichte(n)" wird wohl spätestens im Sommer 2008 vorliegen. Auch vom ersten Band LINDENFELS sind noch Exemplare zu fünf Euro bei Rainer Müller erhältlich. Bereits zur Lindenauer Nacht am 1.3.2008 wurde ein Nachdruck der Karte "Bauareale" von Dr. Karl Heine realisert - ein MUSS für alle Lindenau-Fans und immer ein tolles Geschenk! Bei Rainer Müller für 8 Euro zu beziehen. Sagenhaftes Lindenau Von den Kindern des Buchkinder e.V. wurde mit Unterstützung durch Rainer Müller ein riesiges Buch über Lindenauer Sagen und Legenden verfasst. Außerdem haben die jungen Autorinnen und Autoren etliche eigene Geschichten zu Papier gebracht. Für 59 ¤ sind die aufwändig gearbeiteten Exemplare mit Originaldrucken im Buchlinderladen ind er Demmeringstraße 21 oder im Internet unter www.buchkinder.de zu haben. Führungen Vereins- und Stadtteilhistoriker Rainer Müller bietet über Leipzigdetails (www.leipzigdetails.de) sowie über den Verein und privat Lidnenau-Führungen zu verschiedenen Themen für Kitas, Schulen, Betriebsausflüge ? an. 2007 haben einige Dutzend Rundgänge stattgefunden. Kontakt: rainer.mueller@gmx.net, Tel.: 480 72 07. Lindenau-Bibliografie Seit Mitte November erstellt Hilmar Neuroth, gelerneter Bibliothekar, eine Lindenau-Bibliografie in Kooperation mit Rainer Müller. Im Rahmen eines 1¤-Jobs werden zunächst sämtliche vorhandenen Texte, Aufsätze, Karten und Bilder erfasst, die Projektarbeit zu Lindenau-relevanten erleichtern sollen. Hinweise nimmt er gerne entgegen unter sakerdon_michajlovic@web.de. Lindenau-Kartei Gabriela Kahl widmet sich wie gehabt mit einer Engelsgeduld dem Aufbau einer Lindenau-Kartei, die Angebote im unnd für den Stadtteil auf A3-Karteikarten darstellt. Durchgeblättert werden kann das gute Stück zu den Öffnungszeiten in der Georg-Maurer-Bibliothek. Wer aufnehmenswerte Angebote kennt, kann mit Hinwisen gerne Kontakt aufnehmen unter gakahl@web.de, Tel.: 980 28 82. Institutionen, Vereine und Multiplikatoren können sich darüber hinaus die Kartei erläutern lassen. Stadtteilschreiberinnen Ja, wer hätte das gedacht? Da kamen Mitra Devi (Autorin) und Bea Huwiler (Fotografie) für sechs Monate aus Zürch und legten einen Warmstart sondergleichen hin: Ihr Lindenau-Krimi "Der Spinner von Leipzig" (edition paperone, 16 ¤) enstand tatsächlich von der Idee bis zum Druck in Wort und Bild in der kurzen Zeit ihres Aufenthalts und war nach nur dreieinhalb Monaten vergriffen. Tröstlich: Oliver Baglieri legte im März 2008 den Titel neu auf. Vielen Dank Mitra und Bea! Und allen, die den Aufenthalt ermöglicht und unterstützt haben. www.mitradevi.ch Hamburg 471,02 km Der Verein Wasserstadt Leipzig e.V. hatte 2006 im Rahmen eines LOS-Projekts eine erste Hamburgfahrt in Kooperation mit dem Stadtteilverein organisiert. 2007 waren Anton Weiß (8) und Holger Veith (21) wieder 471,02 km unterwegs vom Stelzenhaus zu den Landungsbrücken, um für die Kanaldurchstiche und damit "Leipzigs Weg zum Meer" zu werben. Genutzt haben die beiden Kanuten dabei die Infrasrtuktur von Internationaler Saale-Fahrt und Internationaler Elbe-Fahrt des Deutschen Kanuverbands (DKV). Interessierte für 2008 (13.-30.7.) melden sich bitte bei Holger Veith vom Leipziger Kanu-Club (LKC), Tel.: 0177 669 91 91. Kulturkalender Leider hat der zunächst geplante Kulturkalender 2007 keine Umsetzung gefunden. Geplant war, über einen 1¤-Job der ARGE zunächst einen Verteiler aufzubauen und die ersten Kulturmails mit Angeboten aus und für Lindenau zum Jahresende hin zu verschicken. Liliana Schöne hat das Projekt jedoch im Oktober verlassen. Ein neuer Anlauf sollte in jedem Falle unternommen werden - allerdings muss sich zunächst jemand für eine kontinuierliche Bearbeitung finden. Internetseite Kai, Computer-Profi (netzhaut-design.de) und Nachbar von Lutz Rothe, hat im März die ehrenamltiche Betreuung der Internetseite von Jürgen Landgraf übernommen. Jürgen vielen Dank für seine Arbeit und Kai frohes Schaffen! Die Zuarbeit für die Aktualisierung hinkt nach wie vor hinter den zahlreichen Aktivitäten des Verein hinterher, da die einzelnen Projekte derzeit noch keine eigenen Dokumentationen erstellen. Schön wäre hier perspektivisch eine Unterstützung von Christina Weiß bzw. noch besser eine Verselbständigung der Foto- und Texterstellung in den zahlreichen Einzelprojekten des Vereins. Stadtteilfeste Mitorganisiert oder teilgenommen u.a. bei: 10.3. Lindenauer Nacht ?Lindenauer Marktfest 9.9. Tag des Offenen Denkmals 15.9. Freiflächensalon 23.9. Musikaliengarten 30.9. Rossmarktfest ? 2008 Diskussionsabend zur Georg-Schwarz-Straße "Hier müsste etwas getan werden" - das sagen viele, aber leider passiert nicht wirklich etwas auf und rund um diese teilweise sehr problembeladene Geschäftsstraße. Um genau zu verorten, wo die tatsächlichen Probleme liegen und was in kleinen Schritten unternommen werden kann, veranstalten Lindenauer Satdtteilverein und Bürgerverein Leutzsch gemeinsam einen Diskussionsabend am 28.1.2008. 170 Interessierte kamen zusammen, um sich über die Zukunft der Georg-Schwarz-Straße auszutauschen.Protokoll und Bilder demnächst auf der Internetseite des Vereins unter "Stadtplanung". Eigentlich war das Projekt als arbeitsteilige Kooperation mit dem Bürgerverein Leutzsch geplant und wurde durch Tobias Habermann vom Wquartiersmanagement unterstützt. Durch sehr ungleiche Arbeitsverteilung und grundsätzlich andere Schwerpunkte wird es 2008 zunächst keine weitere Kooperation geben. Die Beteiligten im Stadtteilverein stufen das Thema als weniger vorrangig ein und werden sich höchstens punktuell einzelnen Projektideen widmen. Perspektivisch kommt auch ein ähnlich implantiertes Projekt wie die Nachbarschaftsgärten für den Bereich Georg-Schwarz-/Merseburger Straße in Frage ? wenn sich Akteure finden. Roland Beer sucht derzeit nach den Relikten des Kinos in der Georg-Schwarz-Straße 11 ? vielleicht gibt?s hier ein 2. UT Connewitz? Ausbau und Umzug: neues Vereinsbüro Nach heftigen Baueinsätzen mit tatkräftiger Unterstützung durch den neu gegründeten Verein und zukünftigen Nachbarn tegula - Leipziger Ziegelmuseum erfolgte der Einzug in die Räume der Lützner Straße 23 am 23. Februar. Besonderen Dank an Lutz Rothe für unermüdliches Verputzen, an die tegulesen Bernd Richter, "Baxi" und René sowie an Swidbert Scholz für Elektroarbeiten und Thorsten Mehnert für Mauereinreißen und Stützen einziehen. Und natürlich an Christina Weiß und Solomon Oriedo für ständiges Aufräumen, Putzen, Malern und "Jamaica Farewell" von Harry Bellafonte. Ohne die viele Unterstützung hätten wir das alles nicht geschafft. Durch die Aktivitäten des Stadtteilvereins haben sich neben dem Verein tegula - Leipziger Ziegelmuseum außerdem noch junge Leute gefunden, die derzeit noch beim Umweltbund Ökolöwe ein organisatorisches Dach finden: Der Kunststoffe e.V. möchte allen, die sich künstlerisch betätigen wollen, Raum und Material bieten. Dazu wird nicht mehr Benötigtes in einem Bergelager gesammelt. Außerdem sollen einzelne Räume in der 1. bis 3. Etage der Lützner Straße 23 als Arbeitsräume hergerichtet werden. Lindenauer Nacht Am Samstag, den 1. März fand die 5. Lindenauer Nacht im Theaterhaus am Markt statt - wie gewohnt mit Bühnenprogramm, Vereinsständen, Lindenauer Tafel mit Abendessen für alle und mitfinanziert durch den zweiten Jahrgang der "Lindenau-Taler" zu 1 Euro, hergestellt von der Töpferei in den Lindenwerkstätten Demmeringstraße 18. Erstmals wurde die Veranstaltung auch vom Kulturamt der Stadt Leipzig mit 500 Euro unterstützt. Etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen kamen von 16.30 bis nach Mitternacht. Ausgliederung Nachbarschaftgärten Zum 1.3.2008 hat sich das Projekt ind er Josephstraße als eigenständiger Nachbarschaftgärten e.V. unter Vorsitz von Dr. Katja Cremer ausgegründet. Sämtliche Verträge und Inventar zwischen Siemering- und Josephstraße gingen damit an den neuen Verein über. Bereits 2004 war auf ähnliche Weise der HausHalten e.V. (Wächterhäuser) ausgegründet worden. Die Vorsitzende ist gleichzeitig Mitglied im Lindenauer Stadtteilverein und zu erreichen unter K_cremer@web.de, Tel.: 39 106 39. Blockentwicklung Josephstraße Mit der Ausgliederung der Nachbarschaftsgärten hat Gartenmann Sven Riemer den Bereich Blockentwicklung Josephstraße übernommen. Sven Riemer unterstützt außerdem den Buchkinder e.V. bei der Planung des Kindergartenbaus im Innenblock der Josephstraße. Hier sollen mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die Abrisse von Brandruine Josephstraße 13 und innenliegender Asbestbaracke werden mit weiteren Abbrüchen an Straßenkante und im Blockinnenbereich einen "Leuchtturm" für den Block schaffen. Weitere private Projekte in diesem städtebaulich schwierigen Areal sind bereits in Vorbereitung. Eine Auflistung der Info- und Beteiligungsveranstaltungen bis zum Sommer findet sich im Anhang. Möglicherweise wird auch noch ein weiterer Workshop stattfinden. Rückfragen dazu an: svenriemer@house-and-art.de, 0177 863 89 27 Lindenauer Markt Der Lindenauer Stadtteilverein hat in den Winterferien eine Woche lang täglich jeweils 20 verschiedenfarbige Zettel auf und um den Markt verteilt und die Verweildauer dokumentiert. Am achten Tag wurden 34 von 140 verteilten Zetteln wieder eingesammelt - der dunkelblaue (= am Montag ausgelegt) "Wochenkönig" lag eine Woche auf dem Bürgersteig herum. Nach längeren Telefonaten sind sieben Zuständigkeiten für Ordnung und Sauberkeit für den Markt zu Tage getreten - allein für Rattenbekämpfung gib es drei unterschiedliche Ansprechpartner bei Gesundheitsamt, Ordnungsamt und Wasserwerken. Am 31. März wird es dazu ein Treffen mit dem Stadtordnungsdienst geben. Termine 31.3. Ordnung und Sauberkeit am Lindenauer Markt, 19-21 Uhr Café "Zum Schotten" 23.4. ? hier passiert einiges: 10 Uhr Stadtteilrundgang "Lindenauer Markt" mit Rainer Müller - Anmeldung in der Georg-Maurer-Bibliothek unter Tel.: 480 42 75 erforderlich 14-18 Uhr Workshop zur Fassaden-/Hofgestaltung Lützner Straße 23 (Hundertwasser) 19-21 Uhr Diskussion Flächennutzungsplan und Landschaftsplan Leipzig (L23) 23.-26. 4. Baulager Strohballenhaus, Anmeldung: 39 106 39 26.4. Verabschiedungsparty Stadtteilverein-Nachbarschaftsgärten - bitte vormerken (hier wird auch das 2. Minschweinchen verspeist) 10.5. Freiflächensalon Nachbarschaftsgärten + Info zur Blockentwicklung + Ausstellung "Was liegt brach?" (anmeldung@wasliegtbrach.de) 5.7. Lindenauer Literatursommer in den Nachbarschaftsgärten 13.-27.7. Baulager Hundertwasserhaus Lützner Straße 23 mit Service Civil International 19.-22. und 26.-29.6. Wasserprojekt Theater der Jungen Welt auf dem Karl-Heine-Kanal 4. Bericht der Kassenprüfung und Entlastung Die Kasse 2007 wurde an drei Tagen komplett geprüft von Sina Gebauer und Grit Schwarz. Eine Kopie des Berichts findet sich im Anhang. Grit Schwarz schlägt eine Entlastung der Kassenführung vor. Mit drei Enthaltungen des Vorstands wird die Entlastung einstimmig befürwortet. 5. Diskussion Fragestunde, Hinweise, Diskussion über Vorstandswahl: Es wird festgestellt, dass derzeit niemand für die eine Neuwahl zum Kassierer/zur Kassiererin zur Verfügung steht. Satzungsgemäß ist der Kassierer aber Teil des Vorstands. Einstimmig wird deshalb die Vorstandswahl auf die nächste Sitzung verschoben, die irgendwann 2008 stattfinden muss. Alle sind aufgefordert, sich nach geeigneten Personen umzusehen. Christina Weiß wird höchstens noch für ein weiteres Jahr als Vorsitzende zur Verfügung stehen. 7. Wahl der Kassenprüfer 2009/20010 Als Kassenprüferinnen für die Kassen der Jahre 2008 und 2009 werden bei 6 Ja-Stimmen und einer Enthaltung einstimmig Grit Schwarz und Sina Gebauer sowie Uwe Buckendahl gewählt. 9. Sonstiges - Alle suchen aktiv nach einem Kassierer/einer Kassiererin. - Die nächste Versammlung findet wieder abends an einem Wochentag statt. Protokoll: Christina Weiß