Heimatkunde

Heimatkunde

Das Engagement des Vereins nicht nur zur gegenwärtigen und zukünftigen Gestaltung des öffentlichen Lebens, sondern auch zur Erforschung der Vergangenheit des Stadtteils ist mittlerweile gut bekannt und geachtet. Vorträge und Stadtteilführungen sind gut besucht, selbst bei den Kindergarten- und Schulprojekten schleichen sich immer wieder Erwachsene "als Begleitpersonen" ein, sobald sie erfahren, dass Vereinsvertreter im Nachbarschafts-, Heimatkunde- bzw. Geschichtsprojekt mitwirken. Angebote aus dem Verein (Vorträge, Lichtbilder, Führungen, historisches Bild- und Kartenmaterial, Literatur und Quellenverweise) werden immer wieder der Öffentlichkeit angeboten und gern in Anspruch genommen, so von den Schulen im Stadtteil, Kirchgemeinden und weiteren Sozialeinrichtungen sowie von den Städtischen Leipziger Bibliotheken.
Bei Recherchen nach historischen Nutzungen von Gebäuden und Liegenschaften, so der Suche nach gefährlichen Altlasten, nach möglichen Fundorten von Munitionsresten und Blindgängern aus dem letzten Krieg oder bei der Suche nach historischen Ansichten von Bauwerken, die erneuert werden sollen, ist der Verein wiederholt Ansprechpartner für Stadtverwaltung und beauftragte Planungsbüros, aber auch für private Investoren gewesen. Interessierte Hausbesitzer, Mieter und potentielle Käufer bisher brachliegender Immobilien wenden sich an den Verein mit Fragen zur früheren Nutzung der betreffenden Grundstücke. Hierbei kommen die guten Kontakte zu verschiedenen Ämtern im Rathaus zum Tragen.
Allgemeine Stadtteilführungen für die interessierte Öffentlichkeit finden vor allem im Bereich der Georg-Schwarz-Straße statt, auch rund um die Josephstraße, den Lindenauer Markt und die Roßmarktstraße sowie im Gebiet zwischen Angerbrücke und Lindenauer Wassermühle an der Luppe.