Lindenauer Stadtteilverein e.V.

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Stadtteilschreiberinnen

Bis 2006 war es immer nur eine Idee geblieben: Lindenau bräuchte einen Stadtteilschreiber. Oder eine Stadtteilschreiberin. Jedenfalls jemanden von außen, der uns einen Spiegel vorhält. Zwar leistet sich nicht einmal die Stadt Leipzig eine solche neutrale Beobachtungsstätte. Doch bereits seit längerem hat der Verein eine künstlerische Beschreibung von aktuellem Geschehen in Lindenau diskutiert. Ähnlich wie beim Tagebuch Lindenau 2003 könnte so ein Stück Leben in einer Momentaufnahme für die Nachwelt fest gehalten werden und unser Leben im Stadtteil Lindenau bereichern.

Da wir als Bürgerverein allerdings kaum in der Lage sein werden, eine komplette Alimentierung einer Person zu leisten, möchten wir lieber von "artist in residence" sprechen – sozusagen "unser Künstler vor Ort". Dieser erhält eine mietkostenfreie Wohnstätte – wenn es sich ergibt vielleicht auch noch ein Brötchen-Abonnement, Kochabonnement … eben was sich ergene wird …

Daniel Glaser und Magdalena Kunz erarbeiteten 2006 ein „kinematisches Bild“ aus zehntausenden Einzelfotografien mit Leipziger Motiven.

Der Spinner von LeipzigBea Huwiler (Fotos) und Mitra Devi (Autorin) haben von März bis August 2007 einen bebilderten Stadtteilkrimi „Der Spinner von Leipzig“ (im Buchhandel) entwickelt – toll!