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Häuserliste

Karl-Heine-Straße 78-90

04229 Leipzig-Lindenau

einst

Alleestraße in Lindenau

Albertstraße in Lindenau

bis 1904 Carl-Heine-Straße

Karl-Heine-Straße 82
Pianofortefabrik Gustav Fiedler
Inhaber: Kommerzienrat Julius Zimmermann

1912
Die Villa ("das weiße Haus") Karl-Heine-Straße 90 (1889: Grundstück Albertstraße 66, Kataster-Nr. 998) an der Ecke zur Gießerstraße gehörte dem Fabrikbesitzer Paul Wichmann. Er war leitender Ingenieur und zugleich Familienmitglied (Schwiegersohn) von Rud. Sack. Paul Wichmann war auch Teilhaber und persönlich haftender Gesellschafter der Kommandit-Gesellschaft Rud. Sack, Fabrik für Ackerbau-Maschinen und Geräte, Leipzig-Lindenau, Karl-Heine-Straße 90. Er hatte 1912 ein Vermögen von 3,5 Millionen Mark und ein jährliches Einkommen von 220.000 Mark.

Karl-Heine-Straße 78, 80, 86, 88
waren Eigentum der Schmiede-Fa.
Rud. Sack Kommand.-Ges.
Leipzig W 33
Karl-Heine-Str. 90

nach 1945:

Rudolf Sack, Bodenbearbeitungsgeräte für Gespann- und Kraftzug
Karl-Heine-Str. 90

VEB Land-, Bau- und Holzbearbeitungsmaschinen VVB
Leipzig W 33
Karl-Heine-Str. 90

VEB LBH Bodenbearbeitungsgeräte
Karl-Heine-Str. 90

VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig, Betrieb des VEB Weimar-Kombinat
7031 Leipzig
Karl-Heine-Str. 90

VEB Bodenbearbeitungsgeräte "Karl Marx" Leipzig

VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Landmaschinen
BGL, Betriebsakademie
7031 Leipzig
Karl-Heine-Str. 90

Quellen/Literatur/Weblinks:
- Adreß-Buch für Lindenau 1889
- Leipziger Adressbuch 1905, 1949
- Archiv Gerd Horn
- Rudolf Martin: Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre im Königreich Sachsen, Berlin 1912
- Niekammers Landwirtschaftliche Güter-Adressbücher, Band 12. Niekammers Adressbücher G.m.b.H, 1928
- Fernsprechbuch Bezirk Leipzig, Ausgabe 1987
- Sammlung Lindenauer Stadtteilverein e. V.
> FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945-1990),
hrsg. von Dieter Dowe, Karlheinz Kuba, Manfred Wilke, bearb. von Michael Kubina,
Berlin 2009. ISBN: 978-3-86872-240-6

Bildinhalt: Alle Gebäude der Karl-Heine-Straße 78-90 sind in den 1990er Jahren abgerissen worden. Bis zur Aurelienstraße erstreckt sich seit dem Jahr 2000 die Fläche des sog. Jahrtausendfeldes. Im Hintergrund ist der Turm der Philippuskirche und davor das ehemalige Pfarrhaus - noch vor dem Umbau zum Integrationshotel - zu sehen.
Alle Gebäude der Karl-Heine-Straße 78-90 sind in den 1990er Jahren abgerissen worden. Bis zur Aurelienstraße erstreckt sich seit dem Jahr 2000 die Fläche des sog. Jahrtausendfeldes. Im Hintergrund ist der Turm der Philippuskirche und davor das ehemalige Pfarrhaus - noch vor dem Umbau zum Integrationshotel - zu sehen.
 


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