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Häuserliste

Angerstraße 44

04177 Leipzig-Lindenau

Bildinhalt: Das Grab von Wilhelm Jeute (geboren 18.10.1850, gestorben 8.2.1922) befindet sich auf dem Friedhof Leipzig-Lindenau in der Merseburger Straße 148.
Das Grab von Wilhelm Jeute (geboren 18.10.1850, gestorben 8.2.1922) befindet sich auf dem Friedhof Leipzig-Lindenau in der Merseburger Straße 148.

zur Geschichte dieses Grundstückes (355M, Kataster-Nr. 517, früher Angerstraße 38)

1905
Rauchwaren-Zurichterei und -Färberei Wilhelm Jeute, gegründet 1879, Angerstraße 38 (!)
Heinrich Jeute, Lindenau, Angerstraße 38 (!)

1906
Rauchwaren-Zurichterei und -Färberei Wilhelm Jeute, gegründet 1879, Lindenau, Angerstraße 44
Heinrich Jeute, Werkführer, Lindenau, Angerstr. 44

1922
Rauchwarenzurichterei und Färberei Wilhelm Jeute G.m.b.H., gegründet 1879, Lindenau, Angerstraße 44, Geschäftsführer Rudolf und Konrad Jeute

weitere Einträge im Adressbuch 1922:
Melanie Jeute, Kaufmannswitwe, Privata, Lindenau, Angerstraße 44 pt.
Wilhelm Jeute sen., Fabrikbesitzer, Lindenau, Angerstraße 44

1926, 1930
Rauchwarenfärberei W. Jeute G.m.b.H.
Färbereitechnik F. Wackermann

1933
Rauchwarenzurichterei Wilhelm Jeute G.m.b.H. in Liquidation
Leipzig W 33
Lindenau, Angerstraße 44

weitere Einträge im Adressbuch 1933:
A. Jeute, Privata, Leipzig W 33, Lindenau, Angerstraße 44
Edmund Jeute, Färbermeister, Leipzig W 33, Lindenau, Angerstraße 44
Rudolf Jeute, Kaufmann, Leipzig W 33, Lindenau, Angerstraße 44
Färbereitechnik F. Wackermann

1936
Im Archiv der Handelskammer Bremen befinden sich tausende Auswanderer-Passagierlisten aus den Jahren 1920 bis 1939.
Im Jahre 1936 fuhr Melanie Jeute (in den Auswanderer-Passagierlisten auch fälschlich "Jente" geschrieben) aus Leipzig/Lindenau zu ihrem Onkel Bruno nach Amerika (Bruno Pladeck, 8242-Furmanville Ave., Elmhurst, L.I., NY), aber im Juni in der Touristenklasse, im Oktober in der III. Klasse. ("Melanie Jente aus Lindenau/Leipzig ist am 23. Juni 1936 mit dem Schiff "Bremen" von Bremen nach New York gefahren. Melanie Jeute aus Leipzig ist am 30. Oktober 1936 mit dem Schiff "Europa" von Bremen nach New York gefahren.")

1938
Sächsische Manometerfabrik KG
Tischlerei M. Wangermann

1943
Jopa Tiefkühlung Karl Schöller, Zweigniederlassung
Sächsische Manometerfabrik KG P. Kießling
Schade & Füllgrabe GmbH, Lebensmittel-Filialbetrieb
Kurt Tischendorf, Batt.Fabrk./Fabrik chemisch-technischer Neuheiten, W 33 (Wohnung in Leipzig-Lindenau, W 33, Zschochersche Straße 10)
Tischlerei M. Wangermann

Quellen/Literatur/Weblinks:
- Leipziger Adressbuch 1905, 1906, 1922, 1926, 1930, 1933
- Leipziger Adreßbuch mit Markkleeberg, Böhlitz-Ehrenberg, Engelsdorf, Mölkau 1938
- Adreßbuch der Reichsmessestadt Leipzig mit Markkleeberg, Böhlitz-Ehrenberg, Engelsdorf, Mölkau 1943
- Auswanderer-Passagierlisten aus den Jahren 1920 bis 1939 im Archiv der Handelskammer Bremen
- Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Bestand 21016 Commerzbank, Filiale Leipzig, Nr. 373: Wilhelm Jeute GmbH, Rauchwarenzurichterei und -färberei, Leipzig (betr. 1924-1935)
- Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Bestand 21016 Commerzbank, Filiale Leipzig, Nr. 434: Wilhelm Jeute GmbH, Rauchwarenzurichterei und -färberei, Leipzig (betr. 1928-1931)

Bildinhalt: Auch die Kaufmannswitwe Melanie Jeute, geborene Kniesche (14.5.1889-26.10.1945), hat im Familiengrab Jeute ihre letzte Ruhestätte gefunden, unmittelbar neben der Familiengrabstätte Th. Kniesche.
Auch die Kaufmannswitwe Melanie Jeute, geborene Kniesche (14.5.1889-26.10.1945), hat im Familiengrab Jeute ihre letzte Ruhestätte gefunden, unmittelbar neben der Familiengrabstätte Th. Kniesche.
 

Gegenwart

Foto bei GEHEIMTIPP LEIPZIG: Pförtnerhäuschen in der Angerstraße 44

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Plan L gGmbH - "Schulverweigerung. Die 2. Chance"/ Familienschule

Angerstraße 44
04177 Leipzig-Lindenau
Tel. 0341 - 230 81 16

Projekt für schulmüde Kinder und Jugendliche, für Schüler/innen von 12 bis 14 Jahren, die vorrangig aus Verhaltensgründen derzeit nicht in ihren Klassenverbänden unterrichtet werden können bzw. denen eine Schulsuspendierung angedroht oder ausgesprochen wurde.

Aufnahmevoraussetzungen
Die Schüler/innen müssen eine Schule im Stadtgebiert Leipzig besuchen, an der die Möglichkeit besteht, mindestens den Hauptschulabschluss zu erwerben.
Es gibt ein Familienmitglied, das bereit und in der Lage ist, sein Kind beim Besuch der Familienschule zu begleiten.
Die Schule arbeitet aktiv und kooperativ an der Reintegration ihrer Schüler/innen mit.
Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) der Stadt Leipzig unterstützt die Teilnahme der Familie, z. B. durch die Gewährung von Hilfen zur Erziehung

Zielgruppe
Schüler/innen ab dem 12. Lebensjahr, die ihren Schulabschluss belegbar durch passive oder aktive Schulverweigerung gefährden,
die in der Schule Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die ein Beschulen im Klassenverbund erschweren

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