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Häuserliste

Erich-Köhn-Straße 33

04177 Leipzig-Lindenau

Bildinhalt: Auch Carl Fischers Schwiegereltern Bernhard Etzold (8. Januar 1819-11. September 1888) und Marie Friederike verw. Etzold geb. Jäger (12. November 1830-10. Juni 1907) sind in der Familiengrabstätte Nr. 152 auf dem Lindenauer Friedhof an der Merseburger Straße bestattet worden.
Auch Carl Fischers Schwiegereltern Bernhard Etzold (8. Januar 1819-11. September 1888) und Marie Friederike verw. Etzold geb. Jäger (12. November 1830-10. Juni 1907) sind in der Familiengrabstätte Nr. 152 auf dem Lindenauer Friedhof an der Merseburger Straße bestattet worden.

Geschichte
z. B. 1917
Albertinerstraße 17-39
Eigentümerin:
Stiftung für Erbauung billiger Wohnungen (Meyersche Häuser)
Verwalter:
Architekt Carl Fischer, wohnhaft in Nr. 33

Hier, in der damaligen Albertinerstraße 33 (jetzt Erich-Köhn-Straße 33), lebte und arbeitete bis 1917 der Architekt Carl Fischer im gesamten Haus, vom Erdgeschoss bis zur 3. Etage. Hier war er täglich von 8-9 Uhr und nachmittags von 2-3 Uhr erreichbar. Hausmeisterdienste versah der Schuhmacher Ernst Wohlers aus der Haus-Nr. 37 pt. Architekt Carl Fischer war bis 1917 auch Distriktsvorsteher des Armendistrikts 63B der Stadt Leipzig mit einer Sprechzeit von Halb 3 bis Viertel 4 nachmittags. Sein Stellvertreter war der Bezirksschornsteinfegermeister Lützkendorf, Lützner Str. 31, 1. Etage.

Architekt Carl Fischer war Eigentümer des prächtigen Eckhauses >Merseburger Straße 94, zugleich auch Nr. 1 der damaligen Gundorfer Straße (heute Georg-Schwarz-Straße 1).
Noch heute sind repräsentative Bauten im Stadtteil Lindenau wie das Theaterhaus am Lindenauer Markt (Lindenauer Markt 21) und das ehem., "originale" Kaufhaus Gebr. Held (Merseburger Straße 84/Ecke Demmeringstraße) als Bauten von "Architekt Carl Fischer, Leipzig-Lindenau" gekennzeichnet.

1918
teilten sich die Witwe des Architekten Carl Fischer, "Architektenwitwe Bertha Fischer" (1.-3. Etage) und das Verwaltungsbüro (im Erdgeschoss) der Stiftung für Erbauung billiger Wohnungen (Meyersche Häuser), Abteilung Leipzig-Lindenau, die Nutzung des Hauses Albertinerstraße 33.

Quellen/Literatur/Weblinks:
- Leipziger Adreß-Buch 1917, 1918*
- Verzeichnis der Armendistrikte der Stadt Leipzig, [Leipzig], 1917. 76 S. Online-Zugriff
- Sammlung Lindenauer Stadtteilverein e. V.

* Alle (!) sieben Frauen, die im Leipziger Adreß-Buch 1918 als Bertha Fischer bzw. Berta Fischer eingetragen sind, waren damals Witwe (z. B. Tischlerwitwe, Architektenwitwe, Bahnbeamtenwitwe, ...)

Bildinhalt: Schlussstein des Grabmales von Architekt Carl Fischer (5. August 1860-11. Juli 1917) und seiner Familie auf dem Friedhof Lindenau, Merseburger Straße 148
Schlussstein des Grabmales von Architekt Carl Fischer (5. August 1860-11. Juli 1917) und seiner Familie auf dem Friedhof Lindenau, Merseburger Straße 148
 


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