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Häuserliste

Rietschelstraße 35

04177 Leipzig-Lindenau

Hier wohnte 1949 Manfred Krug mit seinem Vater Rudolf Krug zur Untermiete bei Frau Zschoche. Es war ihre erste Wohnung in der SBZ/DDR. Danach mietete Rudolf Krug eine leerstehende Wohnung in der Nachbarstraße: Friesenstraße 1.

1935 lebte hier im Haus Rietschelstraße 35 die Prof.-Witwe Liddy Schauerhammer.
Herr Prof. Gottlob Schauerhammer war (1915) Vorsitzender des Frauenhilfsvereines Leipzig-Lindenau, wohnte 1915 in der (damaligen!) Uhlandstraße 2 b.
Der Lindenauer Frauenverein war am 24. Februar 1864 gegründet und bald danach als juristische Person eingetragen worden. Seine drei Zwecke waren
- Pflege und Unterstützung von Armen, Kranken und verheirateten Wöchnerinnen,
- die Unterhaltung der Kinderbewahranstalt,
- die Beaufsichtigung der Ziehkinder.
In die Kinderbewahranstalt in der Aurelienstraße 11 wurden Kinder vom 2.-6. Lebensjahre aufgenommen und erhielten dort täglich eine warme Mittagskost.

Quellen/Literatur/Weblinks:
- Sammlung Lindenauer Stadtteilverein e. V.
- Krug, Manfred: Mein schönes Leben. - 1. Aufl. - München: Econ, 2003. - 451 Seiten: Ill.
Autobiografie von Manfred Krug, die seine Kindheit und Jugend behandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er mit seinem Vater in Leipzig-Lindenau.
- de.wikipedia.org/Manfred_Krug

Bildinhalt: Manfred Krug (1971). Quelle: Bundesarchiv Bild 183-K0622-0001-001, Manfred Krug.jpg / CC-BY-SA 3.0
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Manfred Krug wurde an einem Rosenmontag als erstes Kind der Eheleute Rudolf und Alma Krug in Duisburg geboren. Sein Vater war Eisenhütten-Ingenieur, der zunächst bei Thyssen in Duisburg als Schmelzer im Stahlwerk arbeitete. Kurz nach der Geburt zog die Familie in die Nähe von Osnabrück nach Georgsmarienhütte, da der Vater im dortigen Stahlwerk eine bessere Stellung fand. Ein knappes Jahr nach der Geburt von Manfred Krugs Bruder Roger 1939 zog die Familie weiter, vor die Tore Berlins nach Hennigsdorf, wo der Vater eine Anstellung als Oberingenieur im Stahl- und Walzwerk angenommen hatte. Kurz vor Kriegsende wurde Manfred Krug aus Furcht vor den Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Hier erlebte er einen der schweren Bombenangriffe auf Duisburg mit. Manfred Krugs Vater zog auf der Suche nach Arbeit 1949 nach seiner Scheidung mit dem Sohn von Duisburg nach Leipzig. Die ersten zwei Leipziger Quartiere der beiden befanden sich in der Rietschelstraße 35 und in der Friesenstraße 1 im Stadtteil Lindenau. Nach der Schulzeit absolvierte Manfred Krug eine Lehre zum Stahlschmelzer im Stahl- und Walzwerk in Brandenburg an der Havel. Ein Spritzer flüssigen Stahls hinterließ die markante Narbe auf seiner Stirn. Während dieser Zeit machte er an der Abendschule das Abitur. Danach begann er ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, das er jedoch abbrechen musste. Danach war er vier Jahrzehnte lang Schauspieler, Sänger und Schriftsteller.
Manfred Krug (1971). Quelle: Bundesarchiv Bild 183-K0622-0001-001, Manfred Krug.jpg / CC-BY-SA 3.0 . Manfred Krug wurde an einem Rosenmontag als erstes Kind der Eheleute Rudolf und Alma Krug in Duisburg geboren. Sein Vater war Eisenhütten-Ingenieur, der zunächst bei Thyssen in Duisburg als Schmelzer im Stahlwerk arbeitete. Kurz nach der Geburt zog die Familie in die Nähe von Osnabrück nach Georgsmarienhütte, da der Vater im dortigen Stahlwerk eine bessere Stellung fand. Ein knappes Jahr nach der Geburt von Manfred Krugs Bruder Roger 1939 zog die Familie weiter, vor die Tore Berlins nach Hennigsdorf, wo der Vater eine Anstellung als Oberingenieur im Stahl- und Walzwerk angenommen hatte. Kurz vor Kriegsende wurde Manfred Krug aus Furcht vor den Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Hier erlebte er einen der schweren Bombenangriffe auf Duisburg mit. Manfred Krugs Vater zog auf der Suche nach Arbeit 1949 nach seiner Scheidung mit dem Sohn von Duisburg nach Leipzig. Die ersten zwei Leipziger Quartiere der beiden befanden sich in der Rietschelstraße 35 und in der Friesenstraße 1 im Stadtteil Lindenau. Nach der Schulzeit absolvierte Manfred Krug eine Lehre zum Stahlschmelzer im Stahl- und Walzwerk in Brandenburg an der Havel. Ein Spritzer flüssigen Stahls hinterließ die markante Narbe auf seiner Stirn. Während dieser Zeit machte er an der Abendschule das Abitur. Danach begann er ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, das er jedoch abbrechen musste. Danach war er vier Jahrzehnte lang Schauspieler, Sänger und Schriftsteller.
 


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