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Häuserliste

Hebelstraße 9

04177 Leipzig-Lindenau

vor dem I. Weltkriege:
In der Hebelstraße 9 (1. Etage) wohnte Ernst Schilde, Lehrer an der 22. Bezirksschule in Leipzig-Lindenau. Oberlehrer Ernst Schilde war Vorsitzender vom "Verein zur Unterstützung befähigter Kinder in Leipzig-West". Dieser Verein gewährte insbesondere aus seiner "Pache-Stiftung" Beihilfen zu Erziehungs- und Ausbildungszwecken.
Im gleichen Haus Hebelstraße 9 (bis 1905 Erdmannstraße 9) wohnten der Hausbesitzer Baumeister Franz Bettzieche, Pastor emer. Emil Greiling, der Privatmann A. Kierschner sowie die drei Lehrer K. Mauersberger, P. Zenker und Ernst Schilde.
Im benachbarten Wohnhaus Hebelstraße 7 wohnten u. a. die Lehrer Karl Beier (Lehrer an der XXIII. Bezirksschule), Max Dittrich und Alfred Thümmler (Lehrer an der 10. Bezirksschule). Nach dem Tod ihres Mannes Hermann Queck (geb. 4.7.1839, letzter Gemeindevorsteher Lindenaus vor der Eingemeindung nach Leipzig und Standesbeamter a. D. in Lindenau) am 28.5.1911 zog die Witwe Helene Qeck, geborene Rupprecht, aus der Demmeringstraße 42 in die Hebelstraße 7. Ihr Sohn Walter Queck, Porträt- und Landschaftsmaler in München und Leipzig, war bereits im Alter von 34 Jahren am 7. März 1906 in Meran gestorben.

Auch die Häuser Hebelstraße 1, 3, 5, 7, 8, 9, 10 und 25 gehörten zum Immobilienbesitz des Baumeisters Franz Bettzieche (2.2.1865-15.10.1944). Sein aufwändig gestaltetes Familiengrab auf dem Lindenauer Friedhof ist bis zum heutigen Tage erhalten geblieben.

Quellen/Literatur/Weblinks:
- Leipziger Adreßbuch 1905, 1906, 1911, 1912, 1913
- Tegeler, Hedwig: Soziale Kriegs- und Friedens-Fürsorge in der Stadt Leipzig 1915, Verlag Nationaler Frauendienst Leipzig 1915, XIV, 192, 144 S., S. 143.
> Demmeringstraße 42

Bildinhalt: Hebelstraße 9 zwischen Nr. 7 und dem Neubau Hebelstraße 11
Hebelstraße 9 zwischen Nr. 7 und dem Neubau Hebelstraße 11
 


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